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Während meiner Ausbildung kam, wie so oft, mein Musterungsbescheid. Ich wurde erfolgreich gemustert.

Einschränkungen gab es nur zwei: nicht zum Wachbatallion oder zu den Fallschirmspringern.

Bei einem, mehr oder weniger, klärenden Gespräch mit einem Wehrdienstberater, erfuhr ich von einem FH-Studiengang (zivil, Semester), der nur für Offiziere der Marine angeboten wird (Angewandte Informatik).
Da vieles für diese Laufbahn sprach, bewarb ich mich als Marine-Offizier.

Ich wurde in die OPZ (Offiziersbewerberprüfzentrale) nach Köln eingeladen und durfte an dem Eignungstest teilnehmen. Nur an der OPZ wusste niemand etwas von diesem Studiengang. Ich durchlief erfolgreich die gesamte Testprozedur.

Es kam das Abschlussgespräch und jeder "Prüfling" wurde zur Eröffnung seines OPZ-Ergebnisses zum Einzelgespräch gebeten. In diesem Gespräch wurde mir eröffnet, dass ich zwar die Offizierseignung habe (Urkunde habe ich noch zu Hause), aber ich nicht die erforderlichen Voraussetzungen für das angestrebte Studium (Elektrotechnik). Ich könne aber als Offizier ohne Studium gerne zur Marine gehen (ohne Studium gibt es fast keine Offiziersstellen bei der Marine).

Nach diesem ernüchternen Gespräch sprach ich mit einem Hauptfeldwebel, der uns bei Interesse die Alternative zum Offizier, die Feldwebellaufbahn, erklären könne. Er stellte mir die drei fachlichen Möglichkeiten der Feldwebellaufbahn vor:

Ich entschied mich, aufgrund der berufsfachlichen Nähe, für den Fachdienstunteroffizier und konnte, durch meinen Ausbildungsberuf (Fachinformatiker FR Systemintegration), mit höherem Dienstgrad eingestellt werden.

So begann mein Abenteuer "Bundeswehr" am 02.01.2006 mit meiner Einberufung.

Ich empfand die Grundausbildung als sehr interessant, sehr fordernd und auch sehr förderlich, für die eine oder andere Tugend. 

Ich habe verschiedenste Ausbildungen durchlaufen und erfolgreich hinter mich gebracht.

Seit Ende 2010 habe ich auch die fachliche Ausbildung abgeschlossen und sammel seitdem Erfahrungen im Bereich:

Mein erworbenes Fachwissen durfte ich auf zahlreichen Übungen und zwei Verwendungen im erweiterten Aufgabenspektrum der Bundeswehr (Auslandseinsatz) an- und verwenden.